Kommunikations- und Ausstellungsdesign

Ausstellungen

Sonderausstellung 'Energie=Arbeit'

Kunde: Stiftung Brandenburger Tor
Leistung: Konzeption und Umsetzung Medienstationen, Ausstellungs- und Raumgrafik, Werbegrafik und Katalog
Fertigstellung: 18.09.2010

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Ohne Energie geht gar nichts – aber wie viel brauchen wir tatsächlich? Die Ausstellung »Energie = Arbeit« geht diesen Fragen nach und erforscht die Welt der Energie. Sie führt vor Augen, was wir dank Energie alles leisten. Sie macht bewusst, wie viel wohlhabende Gesellschaften heute beanspruchen und stellt zur Diskussion, welchen Umgang mit Energie wir zukünftig brauchen.

Kaiser Matthies entwarf Werbegrafik und Katalog, Ausstellungsgrafik und Sondermedien für die umfassende Lehrschau und setzte sie um.

Die Ausstellung ist in drei Teile unterteilt:
»100 Watt | Was wir leisten«, »6000 Watt | Was wir verbrauchen« und »2000 Watt | Was wir brauchen«.

100 WATT | Was wir leisten


Dieser Ausstellungsbereich nähert sich aus naturwissenschaftlicher Sicht dem Thema Energie. »Welche Lebewesen können wieviel Energie erzeugen?«, »Wieviel Energie gelangt durch die Sonne auf die Erde?« und natürlich die zentrale Frage »Wieviel Energie kann der Mensch erzeugen?«


An drei Hands-On-Medienstationen können die Besucher selbst Energie erzeugen und die ermittelten Werte in den Eingangs verteilten »Energiepaß« eintragen.



6.000 WATT | Was wir verbrauchen


Zweite Station der Medienstationen zum »Energiepaß«. Hier können die Besucher ihren aktuellen Energieverbrauch ermitteln.


Im Haus der Energiegeschichte im Bereich wird der technische Fortschritt der Menschen in Deutschland erzählt.


Die Installation »Versteckte Feuer«.

2.000 WATT | Was wir brauchen

In diesem Ausstellungsbereich geht es um die Energiezukunft Deutschlands und der Welt.



Andere »Energiewelten« werden vorgestellt. Die Seitenwände der Podeste vermitteln übersichtlich einen Eindruck darüber, wieviel Energie die einzelnen Länder verbrauchen.



In der dritten Medienstation zum »Energiepaß« können sich die Besucher als Architekten der Zukunft versuchen. Sie können die (bessere?) Welt von morgen erschaffen und sehen auch gleich die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf Mensch und Umwelt.


Kuratiert von: prototypen

Fotos: Volker Kreidler